Tierheilpraxis Iris Jung

   mit der Online - Sprechstunde  - Behandlung ohne örtliche Beschränkung möglich !!!

 


Homöopathie /Arbeitsweise/ Mittelfindung

Die Homöopathie wurde 1796 von Samuel Hahnemann ins Leben gerufen. Sie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip – auch Simile Regel genannt – Ich möchte hier aber nicht weiter ins Detail gehen, wenn es Sie genauer interessiert, können Sie das in einschlägiger Literatur nachlesen.

Ich möchte auch darauf hinweisen, daß ich KEINE klassische Homöopathie betreibe. Ich bin der Meinung, daß die dort eingesetzten Hochpotenzen/LM im Tierbereich nichts verloren haben. Die Wirkung muß genau verfolgt und abgefragt werden, was beim Tier allerdings nicht möglich ist. Auch werden hier generell Komplexmittel abgelehnt, die in der Praxis unentbehrlich geworden sind. Alles hat sich weiter entwickelt, warum sollte es bei der Homöopathie anders sein.  Wo wäre unsere Schulmedizin, wenn es seit dem 18.Jahrhundert keine Forschung und somit Weiterentwicklung gegeben hätte

Hahnemann hat eine wunderbare, unschätzbare Entdeckung gemacht, aber er hatte nicht unsere Möglichkeiten und keine Zeit weiter zu experimentieren. Angelehnt an die Erkenntnisse unserer "Altmeister" arbeite ich sehr erfolgreich  in kreativer Form, soll heißen dem Fall angepasst.

Die Behandlung am Tier ist nicht vergleichbar mit der Behandlung am Mensch. Obwohl die Mittel zur Behandlung gleich sind ! Denn der Organismus von Hund und Katze unterscheiden sich nicht von unserem. Die Kunst dieser Behandlung beruht auf  Einfühlungsvermögen, Flexsibilität in der Behandlung sowie Respekt. 

Der Einstieg in eine homöopathische Behandlung sollte ein ausführliches Gespräch sein.  Dieses Gespräch können wir führen, entweder persönlich bei einem Hausbesuch bei Ihnen, bei mir oder über die Online - Sprechstunde durch E-Mail, Telefon, Whatsapp oder Skype.

Über eine dieser Möglichkeiten nehme ich alle Daten auf, die Sie mir zur Verfügung stellen können, um den Krankheitsfall zu bearbeiten. Wichtig ist dabei die Krankenvorgeschichte, Gewohnheiten, Vorfälle und Besonderheiten aus der Vergangenheit und bereits verabreichte Medikamente. Über all dies können Sie sich schon mal im Vorfeld Gedanken machen und notieren.

Wenn ich lediglich ein akutes Problem z.B. Magen/Darm behandele, ist diese ausführliche Anamnese nicht so detailliert erforderlich. Ich frage dann lediglich, die für den Fall relevanten Details ab.  Bei mir wird ohne jeglichen Stress behandelt und kommuniziert. Die Zusammenarbeit mit dem Halter ist von größter Wichtigkeit. Jede noch so kleine, oft für unwichtig gehaltene Angabe, kann der ausschlaggebende Punkt sein, bei der Suche nach dem richtigen Mittel. Die aufgenommenen Daten und meine Eindrücke dienen als Grundlage für die differenzierte Auswertung und Findung eines passenden Mittels zur Therapie Ihres einzigartigen Tieres. Denn kein Tier ist gleich, auch wenn die Gattung gleich ist. Jedes Tier ist ein einzigartiges Individuum, das sein eigenes Mittel benötigt. Daher kann ich auch die Wirksamkeit bei den Mitteln, die man auf schnellem Weg zur Akutbehandlung gibt, nicht vorhersagen. Diese Mittel wirken fast immer, da sie sehr speziffisch für den jeweiligen Fall genommen werden – aber 100 % gibt es dabei nicht. Mit dem ausgewählten Mittel soll der Körper animiert werden, seine eigene natürliche Reaktionsfähigkeit einzusetzen und sich selbst zu heilen. Aus den vorgenannten Gründen kann sich die Mittelffindung manchmal etwas schwierig gestalten und wenn man bedenkt, dass wir etwa 8ooo Mittel zur Auswahl haben, verwundert das nicht. Da muß man seine Möglichkeiten schon genau kennen.

Ich möchte Ihnen dazu ein Beispiel geben. Ein Patient leidet unter Appetitlosigkeit und erbricht sich direkt nach Futteraufnahme. Spontan würde ich Ihnen mal zu Nux vomica raten, damit erledigt sich meist das Thema. Wenn das allerdings nicht klappt muß man genauer an das Problem. Zu diesen Symptomen gibt es etwa 60 mögliche Mittel. Da man keine 60 Mittel geben kann, muß ich aussortieren, indem ich Gemüt und Verhalten mit einbeziehe. Dann haben wir vielleicht noch 35 Mittel in der näheren Auswahl, aber auch das ist noch zu viel. Jetzt benötige ich Besonderheiten und ich muß die Grundbeschreibung der infrage kommenden Mittel in den Altmeistern aktuell nachlesen. So wird Mittel für Mittel aussortiert. Das ist die Vorgehensweise bei einer verantwortungsvollen Mittelauswahl.

Es gibt allerdings auch viele Erkrankungen, bei denen es lediglich ganz bestimmte Mittel zur Behandlung gibt. Da braucht es auch in der Homöopathie keine weiteren Angaben zum Patienten !

Auf allen Gebieten gibt es erstaunliche Ergebnisse. Schon mehrfach habe ich erleben dürfen, daß geplante Operationen abgesagt werden konnten, da wir mit den homöophatischen Mittel ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen konnten. Tiere, denen man nur noch 2-3 Wochen Lebenszeit gab, waren noch Jahre nach dieser Diagnose in einem guten Zustand bei uns.

Durch die unvoreingenommene Einnahme bei den Tieren erreichen wir auch dort die besten Ergebnisse. Trotz aller Negativpropaganda der Allopathie hat sich die Homöopathie speziell hier super bewährt. Bei der Tierbehandlung kann von Placeboeffekt keine Rede sein.